|
|
Thun: Bezirksapostel-Gottesdienst 30. März 2008 |
 - Bezirksapostel Studer
 - BegrĂĽssung vor dem Gottesdienst
 - im Ämterzimmer

Am Sonntag 30. März besuchte Bezirksapostel Armin Studer zum letzten Mal vor seiner Ruhesetzung am 6. April 2008 den Bezirk Thun. Er wurde begleitet von Bezirksapostel Latorcai aus Kanada mit seinen vier Bezirksapostelhelfern, Hebeisen, Sobottka, Deppner und Woll. Auch anwesend waren die Apostel Meier und Fehlbaum, die Bischöfe Burren, Hildbrand und Zbinden, Apostel i.R. Hirschi, die Bischöfe i.R. Nydegger, Perret und Sigrist. Ebenfalls unter den Gästen waren die Bezirksämter aktiv und i.R. des Bezirkes Bern-Süd. Zu diesem speziellen Gottesdienst waren auch alle Vorsteher vom Bezirk Thun mit Familie, sowie die Gemeinden Zweisimmen und Saanen eingeladen.
Dieser Gottesdienst wurde per Telefon in die Gemeinden Heimenschwand, Interlaken, Spiez, Steffisburg und Brig übertragen. Ebenso wurde er simultan in zwei Sprachen übersetzt, nämlich in englisch und französisch.
Bezirksapostel Armin Studer diente mit dem Textwort aus Johannes 14, Vers 3: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.“
Sowohl das Eingangslied „Wir möchten Jesum sehn“, als auch die Lieder des Chores, passten gut zum Textwort und den eindrücklichen Worten von Bezirksapostel Armin Studer.
Zu Beginn seines Dienens und im Hinblick auf den Gottesdienst des Stammapostels vom nächsten Sonntag, sprach der Bezirksapostel vom Blinden Bettler Bartimäus, der laut geschrieen hat. „Was willst du, das ich dir tun soll“, fragte ihn der Herr Jesus. Ich möchte sehend werden, antwortete dieser. Er glaubte daran, dass der Sohn Gottes ihm helfen kann! Dieser sprach zu ihm: „Dein Glauben hat dir geholfen,“- und er wurde sehend! Um das Ziel unseres Glaubens zu erreichen, braucht es die richtige Sehschärfe. Diese wird durch den Glauben, die Liebe und die Hoffnung erreicht.
Der Bezirksapostel sagte auch, dass das vorgelesene Textwort, das schönste und wichtigste Wort in der heiligen Schrift sei. Trotz verschiedener schwierigen Verhältnissen, Sorgen und Mühen, soll unser Herz nicht erschrecken, sondern an den himmlischen Vater und an Jesus glauben. Dieser sagte: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen, nicht allein für mich, sondern auch für euch“. Es bedeutet das himmlische Wohnrecht haben! Da hat es kein Kriegsgeschrei, keine Not und keine Sorgen, sondern nur noch Freude und Seligkeit. Um diese „Stätte“ zu bewohnen, müssen wir Treu sein, die Gnade immer an uns reissen, und alles daran setzen, dem Sohn Gottes immer ähnlicher zu werden. Dies ist die schönste Verheissung und es ist ein Leuchtturm in der oft dunklen Nacht, in der wir leben. Es ist ein Stern, der uns ans Ziel führt. Die Hilfe des himmlischen Vaters ist wie ein Medikament, es hilft immer und überall, es ist ein göttliches Medikament mit breitem Spektrum!
 - Bezirksapostel Latorcai aus Kanada am Altar
 - Bezirksevangelist Edgar Däppen am Altar
Bezirksapostel Latorcai (Canada)
Er sagte: „Es ist gut da zu sein, wo man den Frieden und die Liebe des himmlischen Vaters spürt.“! Wir sind nur hier, um uns vorzubereiten auf die Wiederkunft Christi. Wir vertrauen und wir glauben daran, dass der Herr Jesus kommen wird!
Bezirksevangelist Edgar Däppen
"Wir möchten Jesum sehn", sei auch zusammen mit dem heutigen Textwort die schönste Verheissung. Er habe in seinen Gefühlen oft Jesus gesehen. In der Gemeinschaft mit den Neuapostolischen Christen sei Jesus mitten unter ihnen gewesen. Man sollte in der Liebe, im Glauben und in der Hoffnung wachsen. Er dankte allen, bei denen er einkehren durfte. Zum Schluss sagte er: Versuchen wir praktizierende Christen zu sein mit dem ernstlichen Vorsatz treu zu bleiben.
Bezirksapostelhelfer Deppner
Wir sollen Freude haben auf den Berg der Seligkeit zu steigen, das sei ein Wort fĂĽr uns alle. Er sprach auch davon, dass der Bezirksapostel oft in Afrika war und dort guten Samen ausstreute.
Im Anschluss der Mitdienenden sprach der Bezirksapostel, dass er oft mit Apostel Meier in Gabun war. Bei der Rückkehr zum Flughafen, vergewisserten sie sich immer zuerst, ob die „Swiss Air“ schon da war, denn das bedeutete, zurück in die Heimat.
Sein Schlusswort war: „Ich bin begeistert von meinem Glauben und ich diene dem himmlischen Vater gern.“
 - Ruhesetzung von Bezirksevangelist Ed.Däppen
Wie bereits angekündigt kam es in diesem speziellen Gottesdienst auch zu diversen Handlungen. Bezirksevangelist Edgar Däppen wurde auf eigenen Wunsch ein paar Monate vor seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand gesetzt. Er war in verschiedene Amtstufen ordiniert worden und war in mehreren Gemeinden tätig.
Der Bezirksapostel dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit. Er sagte: „Deine Arbeit hat Segensspuren hinterlassen. Der liebe Gott wird diese Arbeit belohnen!“Aber auch an seine Gattin ging ein besonderer Dank.
Diese Ruhesetzung .von Edgar Däppen, führte im Bezirk Thun zu wesentlichen Veränderungen im Kreise der Seelsorger. An seiner Stelle wurden zwei neue Bezirksevangelisten ordiniert. Dies sind Evangelist Theo Bachmann aus Zweisimmen, sowie Hirte Oscar Balmer aus Spiez.. Beide waren bisher Vorsteher in ihren Gemeinden. Diese Lücken wurden wie folgt ausgefüllt: Es sind dies für die Gemeinde Spiez, Evangelist Christian Joder aus Steffisburg, und für die Gemeinde Zweisimmen Priester Beat Balmer. Als neuen Vorsteher der Gemeinde Meiringen wurde Evangelist Walter Schmutz aus Heimberg bestätigt. Dieser wiederum wurde durch Priester Marc Stoll aus Thun ersetzt. Priester Ueli Berger aus Heimenschwand wurde als Evangelist ordiniert, und Diakon Martin Zürcher als Priester für die Gemeinde Steffisburg.
Bezirksapostel Armin Studer wĂĽnschte allen viel Kraft und den Segen des Himmels.
Der Bezirksapostel durfte auch noch vier Kinder versiegeln, drei aus der Gemeinde Thun, eines aus der Gemeinde Steffisburg.
Mit schönen Chorliedern und Orgelmusik wurde dieser spezielle Gottesdienst umrahmt.
Fotos: Martin Schmid
Text: Hans Mohni/Kathrin Schäper
Bearbeitung: Kathrin Schäper
|
|